
Geboren am 10.8.1942 in Opladen (heute Stadtteil von Leverkusen). Im
Vorort Lützenkirchen (damals Dorfidylle) fünf Jahre Volksschule,
Kindheit am Busen der Natur. Ab 1954 Gymnasium in Opladen: neun Jahre
bis zum Abitur. Von ca.1962 an großer Theaterfreak.
Ab Sommersemester 1963 Studium an der Uni Köln: Theaterwissenschaft,
Germanistik, Romanistik, sporadisch auch Kunstgeschichte, Philosophie
und Ethnologie. Reisen nach Schweden. Eifriger Besucher von Autorenlesungen
(Brod, Böll, Lenz, Andersch, Rühmkorf u.v.a.).
Unzählige Theaterbesuche einschließlich Oper. 1967 kurze Zeit
Hospitant am Berliner Ensemble und am Schiller-Theater in West-Berlin.
1967/69 glühender Sympathisant der Studentenrebellion. Im Sommer
1968 Aufenthalt in Lyon (Sprachkurs). Im Frühjahr 1969 Examen fürs
Lehrfach in Deutsch und Französisch. Promotionsstudium in Theaterwissenschaft
(Thema: Das frühe dramatische Werk Fernando Arrabals)
ab Herbst 1969 in Nancy/Frankreich, ab Herbst 1970 in Paris, in beiden
Städten gleichzeitig Lehrkraft an Gymnasien (1969-71).
Schöne Zeit im Paris des Nach-"Mai 68": Begegnung mit vielen
Autoren (u.a. Arrabal), Künstlern und Theaterleuten (Jérôme
Savary, Víctor García, Jorge Lavelli etc.). Zurückstellung
der Dissertation, die bis heute unvollendet geblieben ist.
1973 Rückkehr ins Rheinland (bis 1979 in Hürth wohnhaft). 4jährige
Tätigkeit als "freie" Lehrkraft an Gymnasien in der Umgebung
Kölns. Gleichzeitig Tätigkeit als freier Autor für verschiedene
Rundfunkanstalten – im Laufe der Jahre für solche in allen drei deutschsprachigen
Ländern. Bis Ende der 80er Jahre häufige Aufenthalte in Paris.
Zunehmende Spezialisierung auf den Surrealismus; zahlreiche Kontakte zu
surrealistischen Autoren und Künstlern aus vielen Ländern –
bis heute.
|
 |
1977 der letzte Versuch, den alten Theatertraum zu realisieren: Assistententätigkeit
am Schauspielhaus Bochum (Stück und Regie von Fernando Arrabal) –
eine Enttäuschung. Seither freier Publizist (zahlreiche Features
und andere Beiträge für den Hörfunk, ferner Zeitschriftenartikel,
Bücher, Anthologien usw.) und Übersetzer (siehe Bibliographie).
Zeitweilige Tätigkeit als (Ko-)Organisator von surrealistischen Ausstellungen
(Imagination, Museum Bochum 1978, Lateinamerika
und der Surrealismus, ebda 1993, u.a.).

Lebe seit 1978 in wilder Monogamie mit der aus Dresden stammenden Flötistin
Edith Huber. Kurz danach Umzug von Hürth ins Kölner Univiertel;
dort seither seßhaft.
Seit 1980 diverse größere Reisen: UdSSR, Kenia, USA (New York),
Mexiko (viel Indianisches inklusive Yucatán), Ozeanien (Fidji,
Neuseeland, Cook-Inseln) etc.
Seit etlichen Jahren auch als Mitübersetzer arabischsprachiger Lyrik
aktiv: ein neuer Horizont. Mitglied des Verbandes deutscher Literaturübersetzer
(VdÜ). Gelegentliche Betätigung als Collagist und Zeichner (Ausstellungsbeteiligungen
in Frankreich und Kanada).
|